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21. Juni 2017, 11:33

Zitate aus dem Koran

Für Muslime ist der Koran das Wort Gottes, Wort wörtlich, es ist das heiligste Buch auf der Erde. Es dauerte ca. 60 Jahre nach dem Tod Muhammads, bis man den Koran gesammelt und niedergelegt hatte, und zwar durch Zeitgenossen.

Wenn man den Koran liest, stellt man fest, dass die Radikalen Muslime eigentlich genau das ausführen, was der Koran ihnen vorschreibt, z. B., „Töte die Ungläubigen“. Der Koran predigt Hass, Kriminalität, Diskriminierung unter Menschen, vor allem gegen Frauen, etc. Die nachfolgenden Zitate belegen dies alles.

Laut zahlreicher Studien haben über 90% der Muslime den Koran nie gelesen. Was sie über den Islam wissen, verdanken sie den Imamen und Predigern in Moscheen und Medien.

Nach jedem muslimischen terroristischen Anschlag behaupten Politiker (z. B. Merkel etc.) und Kirchenvertreter (z.B. der EKD-Ratsvorsitzende Bedford-Strom), der Islam sei eine friedliche Religion, obwohl die Zitate aus dem Koran das Gegenteil belegen.

Politiker, Kirchenleute und Medien-Journalisten, die behaupten, der Islam sei eine „friedliche Religion“, haben entweder den Koran nicht gelesen, oder sie wollen (aus welchen Gründen auch immer) den Islam schön reden.

Wenn Sie keine Zeit haben den Koran zu lesen, lesen Sie zumindest die folgenden Zitate aus dem Koran zu den Themen: Kampf gegen Ungläubige, Umgang mit Ungläubigen und Abtrünnigen, Oberhoheit über alle Religionen, Gewalt, Strafen, Oberhoheit der Männer über Frauen, Diskriminierung gegen Frauen.


Dschihad gegen die Ungläubigen bis zu deren Tod:

„Und tötet sie, (die Ungläubigen) wo immer ihr sie trefft, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben. Denn Verführen ist schlimmer als Töten. Kämpft nicht gegen sie bei der heiligen Moschee, bis sie dort gegen euch kämpfen. Wenn sie gegen euch kämpfen, dann tötet sie. So ist die Vergeltung für die Ungläubigen.“ Sure 2, Vers 191

Kampf für den Glauben:

„Vorgeschrieben ist euch der Kampf, obwohl er euch zuwider ist. Aber vielleicht ist euch etwas zuwider, während es gut für euch ist. Und vielleicht liebt ihr etwas, während es schlecht für euch ist. Und Gott weiß, ihr aber wisst nicht Bescheid.“ Sure 2, Vers 217

„Sie fragen dich nach dem heiligen Monat, nach dem Kampf in ihm. Sprich: Der Kampf in ihm ist schwerwiegend; aber (die Menschen) vom Wege Gottes abweisen, an Ihn nicht glauben, den Zugang zur heiligen Moschee verwehren und deren Anwohner daraus vertreiben, (all das) wiegt bei Gott schwerer. Verführen wiegt schwerer als Töten. Sie hören nicht auf, gegen euch zu kämpfen, bis sie euch von eurer Religion abbringen, wenn sie es können. Diejenigen von euch, die sich nun von ihrer Religion abwenden und als Ungläubige sterben, deren Werke sind im Diesseits und im Jenseits wertlos. Das sind die Gefährten des Feuers; sie werden darin ewig weilen.“ Sure 2, Vers 218

Kein Kontakt mit Ungläubigen:

„Die Gläubigen sollen sich nicht die Ungläubigen anstelle der Gläubigen zu Freunden nehmen. Wer das tut, hat keine Gemeinschaft mit Gott, es sei denn, ihr hütet euch wirklich vor ihnen. Gott warnt euch vor sich selbst. Und zu Gott führt der Lebensweg.“ Sure 3, Vers 29

Gott liebt die Ungläubigen nicht:
„Sprich: Gehorchet Gott und dem Gesandten. Wenn sie sich abkehren - siehe, Gott liebt die Ungläubigen nicht.“ Sure 2, Vers 33

Muslime sind die besten auf der Erde (Juden und Christen sind Frevler):

„Ihr seid die beste Gemeinschaft, die je unter den Menschen hervorgebracht worden ist. Ihr gebietet das Rechte und verbietet das Verwerfliche und glaubt an Gott. Würden die Leute des Buches glauben, es wäre besser für sie. Unter ihnen gibt es Gläubige, aber die meisten von ihnen sind Frevler.“ Sure 3, Vers 110

Kein Kontakt mit Ungläubigen:

„O ihr. die ihr glaubt. nehmt euch keine Vertrauten unter denen. die nicht zu euch gehören. Sie werden euch kein Unheil ersparen. Sie mochten gern, ihr würdet in Bedrängnis geraten. Der Hass hat sich aus ihrem Munde kundgetan. und das. was ihre Brust verbirgt. ist schlimmer. Wir haben euch die Zeichen deutlich gemacht. so ihr verständig seid.“ Sure 3, Vers 119

Strafe für Unzucht bei Frauen:

„Gegen diejenigen von euren Frauen, die Schändliches begehen, müsst ihr vier von euch zeugen lassen. Wenn sie es bezeugen, dann haltet sie in den Häusern fest, bis der Tod sie abberuft oder Gott ihnen einen Ausweg verscharrt.“

„Und wenn zwei von euch es begehen, dann fügt ihnen beiden Leid zu. Wenn sie bereuen und Besserung zeigen, dann lasst von ihnen ab. Gott schenkt Zuwendung und ist barmherzig.“ Sure 4, Vers 16-17

Männer dürfen immer Sex mit ihren Frauen haben:

„Eure Frauen sind euch ein Saatfeld. So kommt zu eurem Saatfeld, wann und wie ihr wollt. “ Sure 2, Vers 223

Genussehe – Prostitution:

„Und (verboten ist, zu heiraten) 5 die unter Schutz Gestellten unter den Frauen, ausgenommnen das, was eure rechte Hand (an Sklavinnen) besitzt. Das ist die Vorschrift Gottes für euch. Erlaubt ist euch, was jenseits dieser (Gruppe) liegt, da ihr euch mit eurem Vermögen (Frauen) sucht in der Absicht, (sie) unter Schutz zu stellen und nicht Unzucht zu treiben. Denen unter ihnen, die ihr genossen habt, sollt ihr - das ist eine Rechtspflicht - ihren Lohn geben. Es besteht für euch kein Vergehen, wenn ihr, nachdem die Rechtspflicht festgesetzt ist, darüber hinaus etwas in gegenseitigem Einvernehmen vereinbart. Gott weiß Bescheid und ist weise.“ Sure 4, Vers 25

Frauen: Schlagt die Widerspenstigen:

„Die Männer haben Vollmacht und Verantwortung gegenüber den Frauen, weil Gott die einen vor den anderen bevorzugt hat und weil sie von ihrem Vermögen (für die Frauen) ausgeben. Die rechtschaffenen Frauen sind demütig ergeben und bewahren das, was geheimgehalten werden soll, da Gott es geheimhält. Ermahnt diejenigen, von denen ihr Widerspenstigkeit befürchtet, und entfernt euch von ihnen in den Schlafgemächern und schlagt sie ,. Wenn sie euch gehorchen, dann wendet nichts Weiteres gegen sie an. Gott ist erhaben und groß.“ Sure 4, Vers 35

Das Zeugnis eines Mannes ist so viel Wert, wie das von zwei Frauen:

(Im Gericht) „Und bringt zwei Männer von euch als Zeugen. Wenn es keine zwei Männer sein (können), dann sollen es ein Mann und zwei Frauen sein, mit denen als Zeugen ihr zufrieden seid, – damit, wenn eine von beiden sich irrt, eine die andere erinnere. Und die Zeugen sollen sich nicht weigern, wenn sie aufgefordert werden. Und seid nicht abgeneigt, es – (seien es) klein(e) oder groß(e Beträge) – mit seiner (vereinbarten) Frist aufzuschreiben! Das ist gerechter vor Allah und richtiger für das Zeugnis und eher geeignet, daß ihr nicht zweifelt; es sei denn, es ist ein sofortiger Handel, den ihr unter euch tätigt. Dann ist es keine Sünde für euch, wenn ihr es nicht aufschreibt. Und nehmt Zeugen, wenn ihr untereinander einen Verkauf abschließt. Und kein Schreiber oder Zeuge soll zu Schaden kommen. Wenn ihr (es) aber (dennoch) tut, so ist es ein Frevel von euch. Und fürchtet Allah! Und Allah lehrt euch. Allah weiß über alles Bescheid.“ Sure 2, Vers 282

Polygamie: Ein Muslim darf 4 bis Frauen heiraten:

„Und wenn ihr befürchtet, nicht gerecht hinsichtlich der Waisen zu handeln, dann heiratet, was euch an Frauen gut scheint, zwei, drei oder vier. Wenn ihr aber befürchtet, nicht gerecht zu handeln, dann (nur) eine oder was eure rechte Hand besitzt. Das ist eher geeignet, daß ihr nicht ungerecht seid.“ Sure 4, Vers 3

Frauen bei Unzucht?

„Ein Unzuchttreiber heiratet keine andere als eine Frau, die Unzucht begeht oder eine Götzendienerin. Und eine Unzuchttreiberin heiratet kein anderer als ein Mann, der Unzucht begeht oder ein Götzendiener. Den Gläubigen ist dies verboten. “ Sure 24, Vers 3

Wenn Frauen untreu sind?

„Diejenigen, die den ehrbaren Ehefrauen (Untreue) vorwerfen und hierauf nicht vier Zeugen beibringen, die geißelt mit achtzig Hieben und nehmt von ihnen niemals mehr eine Zeugenaussage an – das sind die (wahren) Frevler.“ Sure 24, Vers 4

Blicke, Schleier und Schmuck von Frauen?

„Und sag zu den gläubigen Frauen, sie sollen ihre Blicke senken und ihre Scham hüten, ihren Schmuck nicht offen zeigen, außer dem, was (sonst) sichtbar ist. Und sie sollen ihre Kopftücher auf den Brustschlitz ihres Gewandes schlagen und ihren Schmuck nicht offen zeigen, außer ihren Ehegatten, ihren Vätern, den Vätern ihrer Ehegatten, ihren Söhnen, den Söhnen ihrer Ehegatten, ihren Brüdern, den Söhnen ihrer Brüder und den Söhnen ihrer Schwestern, ihren Frauen, denen, die ihre rechte Hand besitzt, den männlichen Gefolgsleuten, die keinen (Geschlechts)trieb (mehr) haben, den Kindern, die auf die Blöße der Frauen (noch) nicht aufmerksam geworden sind. Und sie sollen ihre Füße nicht aneinanderschlagen, damit (nicht) bekannt wird, was sie von ihrem Schmuck verborgen tragen. Wendet euch alle reumütig Allah zu, ihr Gläubigen, auf daß es euch wohl ergehen möge!“ Sure 24, Vers 31

Wer nicht heiratet soll keusch bleiben:

„Diejenigen, die keine (Möglichkeit zum) Heirat(en) finden, sollen keusch bleiben, bis Allah sie durch Seine Huld reich macht. Und denjenigen von denen, die eure rechte Hand besitzt, die einen Freibrief begehren, sollt ihr einen Freibrief ausstellen, wenn ihr an ihnen etwas Gutes wißt. Und gebt ihnen (etwas) vom Besitz Allahs, den Er euch gegeben hat. Und zwingt nicht eure Sklavinnen, wo sie ehrbar sein wollen, zur Hurerei im Trachten nach den Glücksgütern des diesseitigen Lebens. Wenn aber einer sie dazu zwingt, so ist Allah, nachdem sie gezwungen worden sind, Allvergebend und Barmherzig.“ Sure 24, Vers 33

Kampf für den Glauben - Lohn im Himmel:

„So sollen diejenigen, die das diesseitige Leben gegen das Jenseits verkaufen, auf dem Weg Gottes kämpfen. Und wer auf dem Weg Gottes kämpft und darauf- hin getötet wird oder siegt, dem werden Wir einen großartigen Lohn zukommen lassen.“
„Was hindert euch daran, zu kämpfen auf dem Weg Gottes und für diejenigen unter den Männern, den Frauen und den Kindern, die wie Schwache behandelt werden und die sagen: Unser Herr, führe uns aus dieser Stadt hinaus, deren Einwohner Unrecht tun, und bestelle uns von Dir her einen Freund, und bestelle uns von Dir her einen Helfer.“ Sure 4, Vers 75-76

Abfall vom Glauben Tötung der Abtrünnigen. Apostasie

„Sie möchten gern, ihr würdet ungläubig, wie sie ungläubig sind, So dass ihr ihnen gleich würdet. So nehmt euch niemanden von ihnen zum Freund, bis sie auf dem Weg Gottes auswandern. Wenn sie sich abkehren, dann greift sie und tötet sie, wo immer ihr sie findet, und nehmt euch niemanden von ihnen zum Freund oder HeIfer.“ Sure 4, Vers 90

Abfall vom Glauben Verfolgung der Abtrünnigen:

„Wer sich dem Gesandten widersetzt, nachdem ihm die Rechtleitung deutlich geworden ist, und einem anderen Weg als dem der Gläubigen folgt, den lassen wir verfolgen, was er verfolgt hat, und in der Holle brennen - welch schlimmes Ende!“ Sure 4, Vers 116

Gott schützt die Muslime vor den Ungläubigen:

„... Und Gott wird nie den Ungläubigen eine Möglichkeit geben, gegen die Gläubigen vorzugehen.“ Sure 4, Vers 141

Kein Kontakt mit Ungläubigen:

„O ihr, die ihr glaubt, nehmt euch nicht die Ungläubigen anstelle der Gläubigen zu Freunden. Wollt ihr denn Gott eine offenkundige Handhabe gegen euch liefern?“ Sure 4, Vers 145

Diebstahl: Abhacken der Hand:

„Und hackt dem Dieb und der Diebin die Hände ab zur Vergeltung für das, was sie erworben haben, dies als abschreckende Strafe von seiten Gottes. Und Gott ist mächtig und weise.“ Sure 5, Vers 38

Kein Kontakt mit Ungläubigen, insbesondere den Christen und Juden:

„O ihr, die ihr glaubt, nehmt euch nicht die Juden und die Christen zu Freunden. Sie sind untereinander Freunde. Wer von euch sie zu Freunden nimmt, gehört zu ihnen. Gott leitet ungerechte Leute gewiss nicht recht.” Sure 5, Vers 52

Kein Kontakt mit Ungläubigen:

„O ihr, die ihr glaubt, nehmt euch aus den Reihen derer, denen das Buch vor euch zugekommen ist, nicht diejenigen, die eure Religion zum Gegenstand von Spott und Spiel nehmen, und auch nicht die Ungläubigen zu Freunden. Und fürchtet Gott, so ihr gläubig seid.“ Sure 5, Vers 58

Die Christen sind Ungläubige:

„Ungläubig sind diejenigen, die sagen: Gott ist Christus, der Sohn Marias", wo doch Christus gesagt hat: 0 ihr Kinder Israels, dienet Gott, meinem Herrn und eurem Herrn." Wer Gott (andere) beigesellt, dem verwehrt Gott das Paradies. Seine Heimstätte ist das Feuer. Und die, die Unrecht tun, werden keine Helfer haben.“

„Ungläubig sind diejenigen, die sagen: .Gott ist der Dritte von dreien", wo es doch keinen Gott gibt außer einem einzigen Gott. Wenn sie mit dem, was sie sagen, nicht aufhören, so wird diejenigen von ihnen, die ungläubig sind, eine schmerzhafte Pein treffen.“ Sure 5, Vers 73-74

Gewalt gegen Ungläubige:

„Als dein Herr den Engeln eingab: "Ich bin mit euch. Festigt diejenigen, die glauben. Ich werde den Herzen derer, die ungläubig sind, Schrecken einjagen. So schlagt auf die Nacken und schlagt auf jeden Finger von ihnen.“

„Dies dafür, daß sie sich Gott und seinem Gesandten widersetzten. Und wenn jemand sich Gott und seinem Gesandten widersetzt, so verhängt Gott eine harte Strafe.“ Sure 8, Vers 13-14

Dschihad gegen die Ungläubigen bis zu deren Tod - Desertion ist nicht erlaubt:

„O ihr, die ihr glaubt, wenn ihr auf die, die ungläubig sind, trefft, während sie zur Schlacht anrücken, dann kehret ihnen nicht den Rücken.“
„Wer ihnen an jenem Tag den Rücken kehrt - es sei denn, er setzt sich ab zum Kampf, oder er stößt zu einer anderen Schar, zieht sich den Zorn Gottes zu. Seine Heimstätte ist die Hölle - welch schlimmes Ende!“
„Nicht ihr habt sie getötet. sondern Gott hat sie getötet. Und nicht du hast geworfen, als du geworfen hast. sondern Gott hat geworfen. Und Er wollte die Gläubigen einer schonen Prüfung unterziehen. Gott hört und weiß alles.“ Sure 8, Vers 16-18

Dschihad gegen die Ungläubigen:

„Und kämpft gegen sie, bis es keine Verführung mehr gibt und bis die Religion gänzlich nur noch Gott gehört. Wenn sie aufhören, so sieht Gott wohl, was sie tun.“ Sure 8, Vers 40

Gehorsam gegenüber dem Prophet Mohammad:

„Und gehorchet Gott und seinem Gesandten. und streitet nicht miteinander. sonst würdet ihr verzagen. und eure Durchsetzungskraft würde auch schwinden. Und seid standhaft. Gott ist mit den Standhaften.“ Sure 8, Vers 47

Gott sendet Truppen gegen Ungläubige:

„Dann sandte Gott seine ruhespendende Gegenwart auf seinen Gesandten und auf die Gläubigen herab. Und Er sandte Truppen, die ihr nicht sehen konntet, herab und peinigte diejenigen, die ungläubig waren. Das ist die Vergeltung für die Ungläubigen.“ Sure 9, Vers 26

Dschihad gegen Ungläubige, Tribut von Ungläubigen:

„Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Gott und nicht an den Jüngsten Tag glauben und nicht verbieten, was Gott und sein Gesandter verboten haben, und nicht der Religion der Wahrheit angehören - von denen, denen das Buch zugekommen ist, bis sie von dem, was ihre Hand besitzt, Tribut entrichten als Erniedrigte.“ Sure 9, Vers 29

Oberhand über alle Religionen:

„Er ist es, der seinen Gesandten mit der Rechtleitung und der Religion der Wahrheit gesandt hat, um ihr die Oberhand zu verleihen über alle Religion, auch wenn es den Polytheisten zuwider ist.“ Sure 9, Vers 33

Kampf gegen die Ungläubigen:

„Die Zahl der Monate bei Gott ist zwölf Monate, im Buch Gottes festgestellt am Tag, da Er die Himmel und die Erde erschaffen hat. Vier davon sind heilig. Das ist die richtige Religion. So tut euch selbst in ihnen kein Unrecht. Und kämpft gegen die Polytheisten allesamt, wie sie gegen euch allesamt kämpfen. Und wisst, Gott ist mit den Gottesfürchtigen.“ Sure 9, Vers 36

Mohammed als Vorbild:

„Ihr habt im Gesandten Gottes ein schönes Vorbild, (und zwar) für jeden, der auf Gott und den Jüngsten Tag hofft und Gottes viel gedenkt.“ Sure 33, Vers 22

Keine Gedankenfreiheit:

„Ein Gläubiger oder eine Gläubige darf, wenn Gott und sein Gesandter eine Angelegenheit entschieden haben, nicht die Möglichkeit haben, in ihrer Angelegenheit frei zu wählen. Und wer gegen Gott und seinen Gesandten ungehorsam ist, der befindet sich in einem offenkundigen Irrtum.“ Sure 33, Vers 37

Kampf gegen starke Gegner Sonst Strafe Gottes:

„Sprich zu den Zurückgelassenen unter den arabischen Beduinen: Ihr werdet dazu aufgerufen, gegen Leute, die eine starke Schlagkraft besitzen, zu kämpfen, es sei denn, sie ergeben sich. Wenn ihr gehorcht. läßt Gott euch einen schönen Lohn zukommen. Wenn ihr euch aber abkehrt, wie ihr euch vorher abgekehrt habt, dann peinigt Er euch mit einer schmerzhaften Pein.“ Sure 48, Vers 17

Oberhand über alle Religionen, heftig gegenüber Ungläubigen, bis alle Ungläubigen bekehrt sind:

„Er ist es, der seinen Gesandten mit der Rechtleitung und der Religion der Wahrheit gesandt hat, um ihr die Oberhand zu verleihen über alle Religion. Und Gott genügt als Zeuge.“

„Muhammad ist der Gesandte Gottes. Und diejenigen, die mit ihm sind, sind den Ungläubigen gegenüber heftig, gegeneinander aber barmherzig. Du siehst, wie sie sich verneigen und niederwerfen im Streben nach Gottes Huld und Wohlgefallen. Ihr Merkmal steht auf ihrem Gesicht als Spur der Niederwerfung. Das ist ihre Beschreibung in der Tora. Beschrieben werden sie im Evangelium wie ein Saatfeld, das seine Triebe hervorbringt und starker werden läßt, so daß sie verdicken und auf den Halmen stehen, zum Gefallen derer, die gesät haben. (Dies), damit Er die Ungläubigen durch sie in Wut versetze. Gott hat diejenigen von ihnen, die glauben und die guten Werke tun, Vergebung und großartigen Lohn versprochen.“ Sure 48, Vers 28-29

Die Ungläubigen werden niedergeworfen:

„Diejenigen, die sich Gott und seinem Gesandten widersetzen, werden niedergeworfen, wie die niedergeworfen wurden, die vor ihnen lebten. Wir haben doch deutliche Zeichen hinabgesandt. Und für die Ungläubigen ist eine schmähliche Pein bestimmt.“ Sure 58, Vers 6

Ungläubige gehören zu den Niedrigsten:

„Diejenigen, die sich Gott und seinem Gesandten widersetzen, die gehören zu den Niedrigsten.“ Sure 58, Vers 20-21

Nicht die Feinde lieben:

„O ihr, die ihr glaubt, nehmt euch nicht meine Feinde und eure Feinde zu Freunden, indem ihr ihnen Liebe entgegenbringt, wo sie doch das verleugnen, was von der Wahrheit zu euch gekommen ist, und den Gesandten und euch selbst vertreiben, weil ihr an Gott, euren Herrn, glaubt. (Haltet euch daran), wenn ihr wirklich ausgezogen seid zum Einsatz auf meinem Weg und im Streben nach meinem Wohlgefallen. Ihr zeigt ihnen heimlich Liebe, wo Ich doch besser weiß, was ihr verbergt und was ihr offenlegt. Und wer von euch das tut, der ist vom rechten Weg abgeirrt.“ Sure 60, Vers 1-2

Oberhand über alle Religionen:

„Sie wollen das Licht Gottes mit ihrem Mund ausloschen. Aber Gott wird sein Licht vollenden, auch wenn es den Ungläubigen zuwider ist.“

„Er ist es, der seinen Gesandten mit der Rechtleitung und der Religion der Wahrheit gesandt hat, um ihr die Oberhand zu verleihen über alle Religion, auch wenn es den Polytheisten zuwider ist.“ Sure 61, Vers 9-10

Ungläubigen wird vergolten:

„O ihr, die ihr ungläubig seid, entschuldigt euch heute nicht. Euch wird nur das vergolten, was ihr zu tun pflegtet.“ Sure 66, Vers 7-8

Gehorsam gegenüber Gott und Mohammad - sonst Hölle:

„Ich habe nur etwas auszurichten von Gott und seinen Botschaften. Und für diejenigen, die gegen Gott und seinen Gesandten ungehorsam sind, ist das Feuer der Holle bestimmt; darin werden sie auf immer ewig weilen.“ Sure 72, Vers 23-24

Islamisches Bekenntnis:

„Sprich: Er ist Gott, ein Einziger.“

„Gott, der Undurchdringliche,“

„Er hat nicht gezeugt, und Er ist nicht gezeugt worden“

„Und niemand ist Ihm ebenbürtig.“ Sure 112, Vers 1-4


Ausgewählte Hadithe (Kommentare vom Propheten Muhammad)

Erlaubte Tötung bei Ehebruch, Mord, Glaubensabfall:

„Das Blut eines Muslims darf nur in drei Fällen legitimerweise vergossen werden: wenn es um einen älteren Ehebrecher geht, als Strafe für einen Mord und bei demjenigen, der von seiner Religion abfällt und seine Gemeinschaft verlässt.“
Bukhari; Muslim (Seite 549)

Steinigung von Frauen bei Unzucht:

„Eine Frau kam zum Propheten. Sie war infolge eines Ehebruchs schwanger. Sie sagte: a Gesandter Gottes, ich habe eine gesetzliche Strafe verdient, so verhänge sie über mich.
Der Gesandte Gottes rief ihren Sachwalter zu sich und sagte: Sei gut zu ihr. Und sobald sie ihre Niederkunft gehabt hat, bringe sie zu mir.
Er tat so. Da befahl der Prophet, und ihre Kleider wurden um sie festgebunden. Dann befahl er, und sie wurde gesteinigt. Dann hielt er das Gebet für sie.“
Muslim (So heißt er, ein Zeitgenosse von dem Propheten Muhammad (Seite 550)

Quellen:
/1/ Dr. Alrabaa: „Veiled Atrocities“, published by Prometheus, New York, 2010

/2/ Der Koran, Ausgabe: Heyne.

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05. Mai 2017, 10:35

Das königliche Spiel

Hier stelle ich täglich neue Schachaufgaben in drei Schwierigkeitsstufen vor. Viel Spaß!

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22. April 2017, 15:41

Die Hinterhoftreppe


Um das Haus durch den Hintereingang zu verlassen, muss ich eine längliche Kammer durchqueren -- die "Rollkammer", weil früher hier mal eine Wäschemangel stand. Der Raum wird von den kleinen Glasfensterchen, die den oberen Abschluss der schweren Außentür bilden, nur spärlich erhellt. Das Muster der fünf leuchtenden Scheiben hat sich tief in mein Gehirn eingebrannt und erweckt allerfrüheste Kindheits­erinnerungen, als ich von Mutter in die dunkle Rollkammer gebracht und auf's Töpfchen gesetzt wurde. Oft zerflossen die hellen Vierecke in einem Tränenschleier, wenn man vergessen hatte mich nach vollbrachter Mission wieder abzuholen.

Durch die massive und mit zwei stabilen hölzernen Riegeln abgesicherte Hintertür verließ Vater halb vier Uhr in der Frühe das Haus, um mit dem Fahrrad zum 3km entfernten Bahnhof zu gelangen, von wo aus es zur Arbeit nach Borna und später nach Chemnitz ging. Sonntags starteten wir von hier aus in die Kirche, die auf der Anhöhe direkt hinter dem Haus thronte.

Nachdem ich einen der beiden Holzriegel beiseite geschoben habe kann ich die Tür mühelos öffnen. Draußen führt ein kurzer schattiger Gang entlang der Hauswand zum schräg abfallenden Hinterhof. Die dem Hang zugewandte Seite wird von einer maroden Mauer begrenzt. Krumm und schief hält dieses aus losen Granitbrocken geschichtete und ehemals schnurgerade Bauwerk aber auch heute noch dem Druck des Erdreichs stand. Das Ende der Mauer bildet eine kaum noch als solche erkenntliche und teilweise mit Unkraut überwucherte sechsstufige Treppe. Nur die oberen drei Stufen aus rotem Rochlitzer Porphyr sind noch im Originalzustand erhalten, die übrigen wurden abgebaut und durch Betonbrocken und hochkant gesetzte Ziegelsteine notdürftig ersetzt.
Immer wenn wir zu Wochenbeginn ins Oberschulinternat gen Rochlitz aufbrachen, mussten wir das gut bepackte Fahrrad zunächst diese Treppe hochhieven, um es dann dutzende Meter steil bergan zu schieben, bis wir endlich, ziemlich außer Atem, uns auf der Höhe in den Sattel schwingen konnten.

Diese Treppe hatte aber für mich noch eine ganz andere Bedeutung – sie diente mir als unbestechliches 'Messinstrument' für Sprungkraft und allgemeine Fitness. Quasi erfüllte sie die Funktion eines „Analog-Digital-Wandlers“ – zumindest ein Ingenieur wird sofort verstehen, was ich damit meine. Der kräftezehrende Anlauf und der Absprung waren schwierig, stolz war ich, als ich als 10jähriger endlich vier Stufen geschafft hatte, Jahre vergingen in denen ich immer wieder versuchte eine Stufe mehr zu bewältigen, genaues Timing war wichtig, der Anlauf durfte nicht zu lang sein, denn der steile Anstieg vor dem Absprung reduzierte die für einen optimalen Absprung erforderlichen Kräfte. War der Anlauf zu kurz, wurde die notwendige Geschwindigkeit nicht erreicht und man landete bestenfalls auf Stufe vier.
Unvergessen dieser eine Morgen im Frühsommer 1963, an dem ich als 19jähriger ohne besondere Vorbereitungen und Anstrengungen wie von einer geisterhaften Kraft gehoben durch die Luft schwebte und völlig unerwartet auf der obersten Stufe landete – es war das erste und das einzige Mal, dass ich alle sechs Stufen in einem Satz bewältigen konnte! Alle nachfolgenden Versuche, dieses Wunder zu wiederholen, endeten bestenfalls auf der vorletzten Stufe, in späteren Jahren auch das immer seltener. Heute versuche ich es noch einmal, nach müdem Anlauf werden es mit Ach und Krach nur noch zwei Stufen, bezahlt mit einer schmerzhaften Zerrung am linken Fuß.

Redakteur

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11. November 2016, 12:21

Das Menetekel an der Wand

Die Wahl von Donald Trump kam für die Clinton-affinen US-Medien völlig überraschend, nach Überwindung der Schockstarre schüttet man sich Asche auf's Haupt und jammert: "Leider haben viel zu viele von uns aufgehört, ihren Beruf als Journalist auszuüben und sich als "Cheerleader" für Hillary Clinton gegenseitig überboten, anstatt dem Volk zuzuhören ".

Leider trifft diese traurige Erkenntnis 1:1 auch auf den Mainstream der deutschen Medienlandschaft zu, scheint aber noch nicht dort angekommen zu sein. Statt das eigene Rollenverständnis kritisch zu hinterfragen, müssen Phantombegriffe wie "postfaktisches Zeitalter" und "ungebildeter Wutbürger" jetzt nicht mehr nur noch für das Erstarken der AfD und die zunehmende Spaltung unserer Gesellschaft herhalten, sondern werden mangels eigener Ideen auch zur Erklärung der Wahlergebnisse in den USA herangezogen. Statt echte Meinungsforschung zu betreiben wird lediglich Hofberichtserstattung praktiziert.

Millionen von "Wutbürgern" aber haben es mittlerweile satt, sich immer wieder von solchen "Eliten" die Welt erklären zu lassen, die diese selbst nicht mehr verstehen, weil sie schon seit langem zu gutbezahlten Höflingen mutiert sind.

Dazu kommt mir eine Ballade von Heinrich Heine wieder in den Sinn, die mich schon als Kind fasziniert hatte, sie bezieht sich auf König Belsazar aus dem Alten Testament der Bibel.
Die biblische Szene, die Heine zu seinem Gedicht inspiriert hat, ist auf Rembrandts Gemälde "Das Gastmahl des Belsazar" von 1635 zu sehen.
Wortgewaltig beschreibt diese Ballade die letzten Stunden eines allzu selbstgefälligen Herrschers, der (umgeben von einer Schar "dauerklatschender" Höflinge) die "Flammenzeichen an der Wand" nicht als Vorbote des eigenen Untergangs zu deuten vermochte:

Belsazar

Die Mitternacht zog näher schon;
In stummer Ruh lag Babylon.

Nur oben in des Königs Schloss,
Da flackert's, da lärmt des Königs Tross.

Dort oben in dem Königssaal
Belsazar hielt sein Königsmahl.

Die Knechte saßen in schimmernden Reihn
Und leerten die Becher mit funkelndem Wein.

Es klirrten die Becher, es jauchzten die Knecht;
So klang es dem störrigen Könige recht.

Des Königs Wangen leuchten Glut;
Im Wein erwuchs ihm kecker Mut.

Und blindlings reißt der Mut ihn fort;
Und er lästert die Gottheit mit sündigem Wort.

Und er brüstet sich frech, und lästert wild;
Der Knechtenschar ihm Beifall brüllt.

Der König rief mit stolzem Blick;
Der Diener eilt und kehrt zurück.

Er trug viel gülden Gerät auf dem Haupt;
Das war aus dem Tempel Jehovahs geraubt.

Und der König ergriff mit frevler Hand
Einen heiligen Becher, gefüllt bis am Rand.

Und er leert ihn hastig bis auf den Grund
Und rufet laut mit schäumendem Mund:

"Jehovah! dir künd ich auf ewig Hohn –
Ich bin der König von Babylon!"

Doch kaum das grause Wort verklang,
Dem König ward's heimlich im Busen bang.

Das gellende Lachen verstummte zumal;
Es wurde leichenstill im Saal.

Und sieh! und sieh! an weißer Wand
Da kam's hervor wie Menschenhand;

Und schrieb, und schrieb an weißer Wand
Buchstaben von Feuer, und schrieb und schwand.

Der König stieren Blicks da saß,
Mit schlotternden Knien und totenblass.

Die Knechtenschar saß kalt durchgraut,
Und saß gar still, gab keinen Laut.

Die Magier kamen, doch keiner verstand
Zu deuten die Flammenschrift an der Wand.

Belsazar ward aber in selbiger Nacht
Von seinen Knechten umgebracht.


PS.:
War es im alttestamentarischen Sinn " Jehova" (Gott), der vom durchgeknallten König verspottet wurde, so ist es heute "das Volk"(der Souverän(!)), der von den Leitmedien (den treuen Erfüllungsgehilfen von Altparteien und Kirchen) zumindest als "Besorgter Bürger", in der Regel aber als "Fremdenfeind", "Rassist" oder gar "Nazi" herabgewürdigt und beschimpft wird.
So viel Blindheit bleibt nicht ungestraft ...


13. November 2015, 22:27

Flüchtlinge, Islam und Merkel

Angesichts der anhaltenden islamistischen Terroranschläge kann ich nicht anders als nochmals auf die langfristigen Folgen einer muslimischen Massen-einwanderung auf dem von unserer Bundeskanzlerin ausgerollten Roten Teppich hinzuweisen:

Der Islam ist keine Religion im jüdisch- christlichen oder fernöstlichen Verständnis.
Der Islam ist vielmehr ein komplexes System, das eine eigene Rechtsordnung (Scharia) und ein mit westlichen Wertevorstellungen inkompatibles Staatsverständnis umfasst (islamischer Staat, wie in Saudi Arabien oder im Iran realisiert).

Unbestrittener Fakt ist:
Keine andere Religion der Welt bringt heute so viele Gewalttäter hervor wie der Islam (paradoxerweise "Religion des Friedens")!?
Ist es deshalb nicht eine ganz normale und gesunde Reaktion, dass viele Menschen Angst vor dem Islam haben und auf die Straße gehen um gegen die Masseneinwanderung aus arabischen Ländern zu protestieren (Pegida)? Diese Menschen erfüllen nichts weiter als ihre Bürgerpflicht und müssen sich dafür als "Pack" (Sigmar Gabriel) beschimpfen lassen.
Oder sich verhöhnen lassen z.B. von der prominenten evangelische "Redakteurin" Claudia Becker, die den Islam nicht als Bedrohung des christlichen Abendlandes sieht und es sogar für richtig hält, dass Kardinal Woelki in Köln die Lichter des Doms abschalten ließ, als Islamkritiker unterwegs waren.
Selbsternannte "überzeugte" Christen, wie der Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow oder die Grünen-Vorsitzende Karin Göring Eckhardt, tragen ihr arrogantes Gutmenschentum wie eine Monstranz vor sich her.
Ist es Blindheit oder Dummheit? Auch ich bezeichne mich als Christ und glaube an Gott. In der Bibel habe ich keinerlei Rechtfertigung dafür gefunden, dass man eine unkontrollierbare Völkerwanderung zulassen muss, wenn die Erfahrung lehrt, dass diese früher oder später zum eigenen Untergang führt. Deshalb bin ich aus unserer von "Falschen Propheten" dominierten Kirche ausgetreten, die ihren widerlichen Kniefall vor dem Islam mit dem naiv und eindimensional interpretierten Gebot der christlichen Nächstenliebe begründet. Martin Luther (dessen Erbe zu bewahren sie heute heuchlerisch vorgeben) würde sich im Grab umdrehen!!!

Die moslemischen Migranten bringen ihre Sozialisation bereits mit und werden die damit verbundenen Vorstellungen allein schon deshalb nicht freiwillig ablegen, weil sie sich nicht aus freien Stücken für ein Leben in einer westlichen Demokratie entschieden haben.

Die Chancen dafür, dass die Integration von Millionen Muslimen in unser Wertesystem gelingen könnte, gehen gegen Null!
Das belegen nicht nur die Erfahrungen mit vielen der bereits im Land lebenden Muslime mit türkischen und arabischen Wurzeln,
sondern auch ein Blick auf die Geschichte:
Eine friedliche Koexistenz zwischen Muslimen und anderen bestand nur solange, bis die Muslime stark genug waren, die Macht zu übernehmen.

Die meisten moslemischen Länder wurden durch das Schwert erobert, die Eroberung Europas konnte bei Poitiers und vor Wien abgewehrt werden.
Die aktuelle Alternative zur kriegerischen Unterwerfung anderer Völker besteht in der Migration und wir erleben derzeit eine moslemische Masseneinwanderung.

Vor dem geschichtlichen Hintergrund ist die Weigerung unserer östlichen Nachbarstaaten, Muslime in größerer Zahl aufzunehmen, durchaus verständlich.

Wenn ein solch reiches moslemisches Land wie Saudi Arabien keinen einzigen seiner in Not geratenen Glaubensbrüder aufnehmen will, stattdessen aber 200 neue Moscheen in Deutschland finanziert, so sagt das einiges über den expansiven Charakter des Islam aus!

Verantwortliche politische Entscheidungen erfordern vor allem die Weitsicht für die sich daraus ergebenden mittel-und langfristigen Folgen.
Diesen Anforderungen wird die Politik der Bundesrepublik in der Flüchtlingsfrage in keiner Weise gerecht!

Dieses Defizit lässt sich auch nicht mit leeren Parolen wie "Der Islam gehört zu Deutschland" und "Wir schaffen das!" überwinden.

Offensichtlich unbekannt ist unseren politischen und geistlichen Eliten die zeitlos gültige Anweisung der Gesta Romanorum:
"Quidquid agis prudenter agas et respice finem" (Was auch immer Du tust, handle überlegt und bedenke das Ende).

10 Jahre Kanzlerschaft haben mittlerweile bewirkt, dass bei Frau Dr.Merkel (paradoxerweise eine promovierte Physikerin!) und bei ihren zahlreichen Enddarmbewohnern das logische Denken völlig abhanden gekommen ist.


12. November 2015, 23:05

Mit LTE von Vodafone zur Telekom

In der angehängten zip-Datei findet Ihr einen Bericht,
wie ich meinen vorhandenen Vodafone-LTE-Rooter auch nach dem Umzug zur Telekom weiter verwenden konnte.

Speedport.pdf

Redakteur

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10. März 2015, 11:25

Für Funkamateure

HamVNAS
Aktuelle Software:
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Als Rentner bleibt endlich mehr Zeit für's Hobby und so konnte ich mit "HamVNAS" ein lange geplantes Projekt abschließen.
Im Unterschied zur etablierten Software "RFSim99", "PSpice", "QucsStudio" oder "MathCAD" ist "HamVNAS" speziell auf die Belange des Funkamateurs zugeschnitten und vereinigt Analyse und Synthese unter einem Dach.
Spezielle theoretische Vorkenntnisse, die über das zur Lizenzprüfung notwendige Allgemeinwissen hinausgehen, sind nicht erforderlich.

Die aktuelle Version 1.3 habe ich unter Windows Vista, 7, 8 und 10 getestet und am 17.02.2017 freigegeben.
Die Demo kann zusammen mit einer 60-Seiten-Anleitung und ausführlich kommentierten Praxisbeispielen (Bandfilter, Antennenanpassungen, ...) beim FUNKAMATEUR (Heft 7/2017) zusammen mit meinem "Doppelzepp-Rechner" heruntergeladen werden.

Viel Spaß und gutes Gelingen!

de Walter DL1JWD

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22. Februar 2015, 19:31

Hoch in der Luft

Ich weiß es inzwischen zu schätzen, dieses unbeschreib-liche Gefühl des freien Flugs. Die Wende hat es möglich gemacht, auch diesen Jugendtraum zu erfüllen.

Ich blicke auf das Jahr 1993 zurück und sehe mich hoch oben an einem Berghang des Schwarzwalds stehen, hinter mir hohe Tannenbäume und vor mir ein steiler grasbewach-sener Berghang, der von einer bereits tief am Horizont stehenden Sonne in spätsommerliches Licht getaucht wird. Weit in der Ferne grüßt die Silhouette des Freiburger Doms. Eine wahre Idylle, akustisch untermalt von nahem Kuhglockengebimmel.

Es ist der letzte Abend unseres einwöchigen Gleitschirm­flieger­lehrgang​s, den ich gemeinsam mit meinem Bruder Martin besuche. Wir beiden sind die absoluten Oldies der Gruppe, die ansonsten aus einem guten Dutzend abenteuer­lustiger junger Leute im Alter zwischen zwanzig und dreißig besteht. Die zurückliegende Woche war anstrengend, besonders das sich ständig wiederholende beschwerliche Bergsteigen auf die halbe Höhe des Hangs, das geraffte grellbunte Schirmpaket auf den Schultern und die schweren Springerstiefel an den Füßen. Oft musste ich dabei schnaufend und schweißgebadet pausieren, während mich einige der Jüngeren leichtfüßig überholten. Heute ist der letzte Flug zu absolvieren. Gleichzeitig ist das die praktische Abschlussprüfung für den L-Pilotenschein, der uns noch heute bei der Abschieds­fete feierlich aus­gehändigt werden soll.

So hoch wie jetzt sind wir noch nie gestartet. Die Differenz zum Landeplatz beträgt diesmal ca. 100m. Das Tal tief unter uns liegt schon im Schatten. Auf halbem Weg dorthin steht der Fluglehrer, er ist als dunkler Punkt kaum noch wahr­zunehmen.
Ich bin zufällig als Erster an der Reihe. Aller Augen sind erwartungsvoll auf mich gerichtet. Eine sanfte Luftbrise streicht mir ins Gesicht, die Bedingungen scheinen ideal zu sein. Martin hilft mir beim obligatorischen 7-Punkte Check:
- Liegen die Lufteintrittsöffnungen des Schirmes frei?
- Sind die A- und die B-Ebene der Leinen wirklich nicht ineinander verfitzt?
- Lässt sich die Bremse frei bewegen?
- Sind die Karabinerhaken am Gurtzeug geschlossen?
- Sitzt der Helm fest?
- Weht der Wind günstig?
- Ist der Luftraum über mir frei?

Natürlich bin ich aufgeregt, denn bei allen bisherigen Übungsflügen hatten wir nur maximal 20 Meter Höhe erreicht und wurden dabei vom Fluglehrer dirigiert, der dazu in jeder Hand eine große rote Kelle schwenkte. Synchron dazu mussten wir an den beiden Steuerleinen ziehen, da konnte kaum etwas schiefgehen.

Allerdings war erst wenige Wochen zuvor eine Flugschülerin direkt in das Scheunendach des Bauerngehöftes gerast, das rechter Hand unten im Tal liegt. Der Bauer muss bei diesem Getöse gedacht haben, der Leibhaftige sei höchstpersönlich herniedergefahren, um ihn heimzusuchen. Der Unglücks­pilotin ist glücklicherweise – außer einem Kiefernbruch, verursacht durch das Helmvisier, welches beim Aufprall gegen die Kinnlade gedrückt wurde – nichts Ernsthaftes passiert. "Blackout, ", war dazu der nüchterne Kommentar des Fluglehrers, "... die Frau hat ohne ersichtlichen Grund nicht mehr auf meine Anweisungen reagiert und in Panik die Steuerleinen einfach baumeln lassen ...". Das Dach der Scheune wurde bei dieser Gelegenheit gleich neu eingedeckt und ist jetzt von meiner momentanen Position aus als satter roter Farbfleck zu erkennen.

Das Startsignal! In Gedanken bekreuzige ich mich :"Herr Gott lass es gelingen ..". Die Arme sind nach hinten gestreckt, wie beim Startsprung ins Schwimmbecken. Fest in beiden Händen die Leinengurte und die Griffe der Bremse renne ich mit kurzen schnellen Schritten den Hang hinunter, der hier oben auf dem Plateau zunächst noch ziemlich sanft verläuft. Ich spüre den Ruck an den Händen und hinter mir bläht sich der mächtige gelbschwarze, ca 12m breite und 2m schmale Schirm auf. Sein Namen, "Black Magic", ist jetzt in großer schwarzer Kunstschrift deutlich zu lesen.. Bei ca. 25km/h Differenz von Eigen- und Windgeschwindigkeit wird sich das Doppelsegel über mir so weit mit Luft gefüllt haben, dass es quasi die Eigenschaften eines starren Flügels erhält, der mich in die Höhe tragen wird.
Ich spüre bereits den Zug am Gurtzeug und schaue nun zum obligatorischen letzten Kontrollblick nach oben.
Aber was sehe ich da zu meinem Entsetzen? Der im Wind knatternde Schirm hat eine bedrohliche Schieflage erreicht und neigt sich immer weiter nach links. Ich versuche verzweifelt ihn zu unterlaufen und zu korrigieren und rase dabei zickzackförmig, gleich einem hakenschlagenden Hasen, über die jetzt immer steiler abfallende Bergwiese. Doch da ist nichts mehr zu retten.
"Abbrechen !, Abbrechen !" schreit es hinter mir, ich gebe im letzten Moment auf und leite die Notbremsung ein. Der irre Veitstanz ist zu Ende.
"Black Magic" klappt über mir zusammen und zerrt mich dabei noch ca. 10 m über den Boden. Den Schmerz am rechten Ellenbogen und die Schürfwunde am linken Oberschenkel werde ich erst viel später spüren. Gerade noch rechtzeitig vor dem hölzernen Weidezaun, dort wo der Steilhang beginnt, endet die Rutschpartie.

Ja, da gibt es keinen Zweifel: Diesen entscheidenden Start habe ich total verpatzt, wahr­scheinlich war auch eine der Luftturbulenzen mit daran schuld, die um diese Tageszeit immer an Wald­kanten entstehen. Ich raffe betäubt und irritiert meinen Black-Magic zusammen und steige langsam wieder bergauf. Auf Hose und Jacke haben sowohl Grasflecke als auch Kuhfladen ihre grünen und braunen Spuren hinterlassen.
Die Reihe der Flugschüler erwartet mich stumm vor den startklar ausgebreiteten Schirmen. Die Hände, die sich schon zum Sonderapplaus für meine Premiere erhoben hatten, sind wieder herabgesunken. Hinter den schmalen Visieröffnungen der futuristischen Helme erahne ich versteinerte Gesichter. In unseren Kreisen ist Schadenfreude verpönt, aber diesmal hätte ich mir sehnlichst ein wieherndes Gelächter gewünscht, das hätte erlösend gewirkt und den nervlichen Druck von mir genommen. Ich hoffe aber noch auf eine letzte Chance!

Nun kann ich mir erstmal mit ansehen, wie nacheinander alle übrigen Teilnehmer und auch Bruder Martin mehr oder weniger mühelos vom Boden abheben und unter den riesigen bunten Segeln hoch über dem Tal entschweben.

Die dünnen Schnüre, an denen die Piloten unter dem Schirm hängen, heißen im Fachjargon "Leinen". Sie sind aus hochfesten Karbonmaterialien geflochten. Man kann sie nur aus nächster Nähe erkennen, spinnenhaft dünn verschmelzen sie bald mit dem Himmelsblau, so dass der Mensch völlig frei im Raum zu schweben scheint.
Beim Entwirren der total verfitzten Leinen meines dreckverschmierten "Black Magic" gerate ich gehörig ins Schwitzen, allzumal einige gemeine "Verdreher" zu beseitigen sind. Die Zurückgebliebenen helfen mir dabei, denn bald wird die Sonne hinter dem gegenüberliegenden Höhenzug verschwinden. Mit dem Aussetzen der Thermik endet auch der Auftrieb spendende Talwind und der gefährliche Bergwind fährt von hinten in den Schirm. Der Fluglehrer wird dann gnadenlos zum Abbruch blasen. Nervös beobachte ich die gelben Säcke der Windmesser, die schon bedrohlich auf den bevorstehenden Umschwung hindeuten.

Ich bin mittlerweile zur einsamen Figur hier oben auf dem Berg geworden. Jetzt ist der hilfsbereite Student aus Würzburg als vorletzter gerade gelandet, seine lautes Freudengejodel während des Flugs klingt mir noch im Ohr. Alle anderen tanzen schon weit unten neben dem Bauerngehöft als dunkle Punkte um die bunten Flecken ihrer Schirme, falten sie schulmäßig zusammen und verstauen sie in die riesigen Rucksäcke.

Endlich erhalte ich doch noch das ersehnte Signal vom Fluglehrer und laufe los als ginge es um mein Leben. Diesmal muss mir ein Bilderbuchstart gelingen, ein zweites Debakel darf es einfach nicht geben! Eine unwiderstehliche fremde Kraft zieht mich plötzlich nach oben, ich hebe ab!

Niemals mehr im Leben werde ich die folgenden zwei Minuten vergessen, die mir wie eine Ewigkeit erscheinen. Ich fliege hoch über dem Tal der unter­gehenden roten Sonne entgegen. Jetzt stört nur noch das leise röhrende Pfeifen des in die Luftkammern einströmenden Windes die Abendstille. Ein unbeschreib­liches Glücksgefühl ergreift mich. Die Angst vor den berüchtigten Rotoren und Thermikwalzen, die als unsichtbare Gefahr überall in der Luft lauern können, ist weggeblasen wie alle sonstigen Nöte und Sorgen des Alltags. Hier bin ich Mensch, hier darf ich sein !
Bei solch einem relativ langen Flug bleibt genügend Zeit, um die herrliche Landschaft aus der Vogelperspektive zu genießen. Unter mir weidet unbeeindruckt die Kuhherde des Bauern, dem das Trainingsgelände gehört. Ich blicke über Berge, Wiesen und Wälder. Mittlerweile aber hat der Schirm merklich an Höhe verloren und fliegt direkt auf das rote Dach des Bauernhofes zu, die Kameraden sind jetzt deutlich zu erkennen, einige rufen laut und winken. Ich gerate nicht in Panik sondern korrigiere die Flugrichtung durch vorsichtiges Ziehen der linken Bremsleine, der Landeanflug wird eingeleitet.

Langsam und störrisch, wie bei einer ausgeleierten Autolenkung, folgt Black Magic meinen Anweisungen. Er neigt sich etwas nach links und schwebt in einer sanften Kurve am Bauernhof vorbei, in sicherem Abstand über die Bäume am Straßenrand und über eine Freileitung hinweg. Der im Dämmerungslicht dunkelgrün flimmernde Boden kommt jetzt rasch näher. Nun muss ich mich voll auf die Landung konzentrieren. Ich steuere eine günstige Stelle an, direkt hinter dem Entwässerungs­graben, der die im Abendtau nassglänzende Wiese durchzieht. Die Landung gelingt mir schulmäßig. In etwa 5m Höhe reiße ich beide Bremsleinen mit einem Ruck bis zum Anschlag durch, richte mich im Gurtzeug auf und beginne noch in der Luft zwei drei Schritte zu laufen. Langsam klappt Black Magic über mir zusammen und mildert so den freien Fall. Ein sanfter Stoß auf Knie und Rücken staucht mich in wabbligen Boden - die Erde hat mich wieder.

Redakteur

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22. Februar 2015, 12:19

Der Gelobte Strand von Blokhus



Unsere Fahrzeuge nehmen eine letzte Kurve auf der hitze-flimmernden Asphaltstraße, die dann plötzlich zur Sandpiste wird. Im Schrittempo zwängen wir uns durch ein Gewimmel leicht bekleideter und bunt bemützter Menschen, die einen Eiskiosk belagern. Die durch das offene Schiebedach eindringende Luft riecht angenehm salzig, das Dröhnen der nahen Meeres-­brandung übertönt die Motor-­geräusche.
Links und rechts hoch aufragende weiße Sanddünen, die sich wie ein Tor öffnen.

Da liegt er nun vor uns und breitet sich in unend­licher Weite aus. "Der Gelobte Strand !", schiesst es mir bei seinem Anblick durch den Kopf, assoziiert durch die biblische Geschichte vom Gelobten Land, welches das Volk Israel unter Führung von Moses nach vierzig­jähriger mühevoller Wanderung endlich fand.

Bibelzitat (5. Buch Mose 32, 48):
"Gehe auf den Berg und schaue das Gelobte Land Kanaan, das ich den Kindern Israel zum Eigentum geben werde."

Das Bild, das sich unseren Augen jetzt bietet, entschädigt für die fast 100 km lange Anfahrt quer durch Jütland in drückender hochsommerlicher Schwüle. Kein Vergleich mit dem schmalen, mit toten Quallen und ekligem Tang übersäten Badestrand von Ostern Hurup, einem kleinen, am Kattegat gelegenen Badeort, wo wir unseren diesjährigen Familienurlaub verbringen.

Es sind die letzten Tage des Monats Juli in diesem Jahrhundertsommer 1994, schon seit geraumer Zeit stöhnt Europa unter dieser unerträglichen Hitzewelle, die selbst die skandinavischen Regionen des Kontinents nicht verschont. 35 Grad Luft- und 22 Grad Wassertemperatur für Nord- und Ostsee - wann hatte es so etwas schon einmal gegeben ? Das Satellitenfernsehen meldete aus der Heimat 40 Grad im Schatten und selbst am Nordkap soll das Thermometer dieser Tage noch 18 Grad anzeigen. Hier in der Jammerbucht im Nordwesten von Dänemark, dort wo Skagerak und Nordsee ineinander übergehen, liegt Europas längster und breitester Sandstrand. Aufgrund der hier allgemein vorherrschenden klimatischen Bedingungen gehört er sicherlich nicht zu den Topadressen der mallorcaverwöhnten deutschen Touristenströme. Heute wölbt sich hier ein strahlend­­blauer Himmel über einem tiefblauen Meer, das mit imposanten weißen Schaumkronen verziert ist. Eine erfrischend steife Brise weht uns ins Gesicht.

Dieser Strand ist ein Traum: Mehr als 100m breit und mit feinem festen Sand bedeckt. Seine Länge ist vom Auge nicht mehr zu erfassen und verschwindet im hochsommerlichen Dunst. Darüber ein hoher, lichter Himmel, der erst hinter Grönland zu enden scheint. Wir sind erstaunt: Man darf mit dem Auto, wie auf einer riesigen breiten Piste, den Strand entlangfahren. In größeren Abständen stehen, soweit das Auge reicht, die Fahrzeuge direkt am Wasser, daneben hat man es sich mit Kind und Kegel unter Sonnenschirmen bequem gemacht und genießt die Natur. Juchzend und schreiend lassen sich die Menschen von der anstürmenden Brandung umreißen. Zwar ist das Wasser hier noch etwas salzhaltiger als im Kategatt - aber dafür glasklar und frei von Tang und Algen.

Wir haben die Dänen bis jetzt als sehr umweltbewusst kennen gelernt. Keine Bier- und Colabüchsen in den Supermärkten, kaum Raserei auf den Straßen und Autobahnen, überall Windräder zur Erzeugung von Elektroenergie. Aber langsam begreifen wir: auch das hier ist kein Affront gegen die Natur. Im Gegenteil, das Anlegen riesiger Parkplätze hinter den Dünen zusammen mit den entsprechenden Zubringer-Trampelpfaden würde einen weitaus größeren Eingriff in die Naturlandschaft bedeuten.

Angesichts des unglaublich weiten Strands wirken hier die Autos klein und harmlos, wie sie lautlos dahin gleiten, da ihr Motorengeräusch vom Wind verschluckt wird.
Die den Strand begrenzenden Dünen bilden eine steile Hügelkette. Sie sind nur teilweise mit hohem Gras bewachsen und mit dem herrlichsten und vollkommensten weißen Sand bedeckt, den wir je in unserem Leben gesehen haben.

Der nächste Tag ist der 31. Juli und genauso heiß wie seine Vorgänger. Natürlich fahren wir wieder zu unserem "Gelobten Strand" und nehmen die lange Anfahrt gern in Kauf. Fairerweise muss man hierzu allerdings bemerken, dass Autofahren in Dänemark selbst in der Hochsaison nicht vergleichbar ist mit den hektischen deutschen Verkehrsverhältnissen. Statt Streß und Stau - ein ruhiges und gemächliches Dahingleiten bei 80kmh auf der Landstraße und 110kmh auf der Autobahn. Man trifft fast mehr Radfahrer als Kraftfahrzeuge, viele Getreidefelder und Pferdekoppeln, wenig Industrie. Hier und da überragen rotierende Windräder auf silbernen Masten die flache Landschaft.

Auch heute scheint die Sonne so wie jeden Tag bisher. Auffällig sind nur die vielen Autos, die uns bereits jetzt aus Richtung Strand entgegenkommen, obwohl die Sonne noch hoch im Zenit steht. Endlich am Tagesziel eingetroffen, erhält unsere Erwartungs­euphorie einen ersten Dämpfer. Die herrlichen Wellen des gestrigen Tages sind verschwunden, müde schwappt die See über den auf Dutzende von Metern Breite durchnäßten Ufersand.

Das Traumbild vom Gelobten Strand erhält weitere Risse, als uns bereits beim Aufschlagen des Lagers und beim Auspacken der Picknick­utensilien eine riesige Armada von Marien­käfern überfällt, sich in den Haaren verfängt, in die Körper beißt und zwickt und die Autos allmählich mit einer rotschwarzen Schicht überzieht. Bundesgenossen finden sie in kleinen, nicht minder heimtückischen Strandwespen, die sich in etwas geringerer Zahl aber ebenso ekelerregend an den gemeinen Attacken auf die Gattung Mensch beteiligen.

Wild um uns schlagend versuchen wir uns Ruhe zu verschaffen, später wickeln wir uns in Decken und Handtücher ein. Doch die widerlichen Insekten lassen sich dadurch nicht beeindrucken, sie scheinen an Zahl zuzunehmen, krabbeln durch die Schwachstellen der Deckung und versuchen sogar, in Ohren- und Nasenlöcher zu kriechen.

Der Geist des traumhaft schönen Gelobten Strandes läßt sich nun nicht mehr heraufbeschwören. Selbst im Wasser, in dem bereits viele ihrer verendeten Artgenossen treiben, werden wir von der außer Kontrolle geratenen Insektenpopulation verfolgt.
Noch einmal keimt vage Hoffnung auf: Vielleicht finden wir in der himmlischen Dünenlandschaft Ruhe vor den Quälgeistern und können dort unser Lager aufschlagen ?

Ich breche zur Erkundung auf. Am Fuß der hoch aufragenden Dünen ange­kommen, werden meine Illusionen schlagartig zerstört. Noch ärger als am Strand und in dunklen Myriaden schwirren die widerlichen Insekten in der Luft und verdunkeln den Horizont über den Hügeln. Sie kleben an den Grashalmen oder krabbeln dicht an dicht über den Boden. Hier scheint ihre Hochburg zu sein, hier vermehren sie sich und brechen auf zu ihren verheerenden Strandüberfällen.

Bald bin ich wie ein Imker von einem surrenden Schwarm des Ungeziefers umgeben, sie krabbeln die Beine hoch, kriechen über die Sonnenbrille in die Haare, zwicken in den Nacken. Mit einem wilden Veitstanz und einem langen Sprint rette ich mich zurück zum Ufer. So endet der Ausflug zu den Dünen im Debakel. Doch auch der Strand wird mehr und mehr zur Hölle - es ist nicht mehr auszuhalten!

Den Hunderten erwartungs­froher Bade­gästen ergeht es ähnlich. Sie ergreifen vor den Insektenschwärmen die Flucht, reger Fahrverkehr setzt ein und langsam leert sich die weite Bucht. Auch wir packen nun fast panikartig unsere sieben Sachen und verlassen ihn nach einer knappen halben Stunde wieder - unseren Gelobten Strand. Auf dem Rückweg müssen wir entgegen­kommenden Fahrzeugen ausweichen und die feste Fahrspur verlassen. Unser knallroter Ford bleibt im Sand stecken und muss unter Mitwirkung aller Insassen und unter ständigen Attacken der außer Rand und Band geratenen Insekten­schwärme mühevoll wieder flottgemacht werden.

Dann hängen wir stumm in den Autopolstern, kein Blick mehr für die herrlichen Kiefernwälder und endlosen Heidetäler. Nach langer Fahrt wieder in unserer Ferienhütte angekommen, quellen noch Scharen der schwarzgepunkteten Quälgeister aus Schuhen, Kleidungsstücken und allen Ritzen und Winkeln der Autos. Ich schlage diesmal erbar­mungslos zu, wohlwissend, dass das offene schriftliche Bekenntnis zu diesen Untaten mir die Konfrontation mit manchem der zahlreichen selbsternannten Tierschützer einbringen kann.

Heute kann ich ganz schlecht einschlafen, ich versuche immer wieder vergeblich, das Käferdrama einzu­ordnen und zu werten: Ein winziges, sich dieser Tage witterungsbedingt und explosionsartig vermehrendes, Insekt hat uns die Illusion vom Gelobten Strand gründlich verdorben und ein neues und völlig unerwartetes Feindbild geschaffen. Bislang war der Marienkäfer ein liebenswertes Tier, quasi ein Gruß aus fernen Kindertagen, wo wir ihn mit Kosenamen wie "Mutschekiepchen" oder "Himmelmietzchen" bedachten. Mit Begei­sterung hatten wir damals jedes Exemplar vor dem Tode des Ertrinkens aus dem Wasser gerettet und anschließend getrocknet und gepäppelt bis zur Wiederherstellung der Flugfähigkeit.

Jetzt aber ist ER plötzlich nicht mehr der "liebe Käfer". ER hat uns nicht nur für einen Tag belästigt, denn das hätten wir IHM vielleicht großzügig verziehen. ER hat uns viel Schlimmeres angetan - ER hat uns die Illusion vom Gelobten Strand, vom gefunden geglaubten ewigen Urlaubsparadies, gründlich und unwiderruflich verdorben.

Aber wir wollen IHM gegenüber nicht ungerecht sein: ER hat uns auch geholfen, wieder auf den Boden der Realitäten zurückzukehren und zu erkennen die Vergänglichkeit des Lebens und die Unmöglichkeit, das Glück festzuhalten.

Und es bleibt die sichere Hoffnung: Irgendwann einmal - oder vielleicht auch schon sehr bald - wird es wieder so sein wie an jenem schönen Tag, bevor der Käfer kam. Und dann werden wir ihn aufs neue entdecken und genießen - den geliebten und gelobten Strand von Blokhus!

Redakteur

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02. Februar 2015, 17:06

KLASSENTREFFEN 2016 IN ALTENBURG





Liebe Freundinnen und -freunde!

Unser Klassentreffen vom 10.September 2016 ist Geschichte! Das Häuflein Unbeugsamer traf sich 15Uhr vor dem altehrwürdigen Altenburger Rathaus. Das herrliche warme Spätsommer-wetter veranlasste uns, im Freien an einer Tafel Platz zu nehmen, die vom freundlichen Bedienpersonal des Ratskellers eilfertig zusammen-geschoben und mit Blumen geschmückt wurde.

In meiner Funktion als "Leitender Oberarzt" durfte ich das Treffen eröffnen und musste konstatieren, dass wir diesmal nur 10 "Patienten" waren, ein trauriger Negativrekord, obwohl monatelang per EMail, per Telefon und Post alles Menschen-mögliche versucht wurde, alle zu erreichen und zu motivieren! Insbesondere Rüdiger kümmerte sich aufopferungsvoll um die hartgesottenen Fälle, aber einige Mitschüler/-innen waren total abgetaucht und schlicht und einfach nicht mehr auffindbar, einige fehlten aus nachvollziehbaren gesundheitlichen Gründen, andere wiederum entschuldigten sich mit mehr oder weniger fadenscheinigen Argumenten.
Die verbliebene überschaubare Truppe hatte aber dafür umso mehr die Gelegenheit, intensiv in Erinnerungen zu schwelgen oder über die Witze von Bernd zu lachen.

Nach dem Kaffeetrinken erläuterte ich zunächst die legendäre "Monduhr" am Mitte des 16.Jh. erbauten Rathausturm, womit sich die geplante "Stadtführung" im Wesentlichen erledigt hatte. Stattdessen brachen wir gemäß dem Motto "Der Weg ist das Ziel" zu einem entspannten Rundgang durch die Innenstadt und um den Großen Teich auf. Rüdiger, Frank, Klaus und ich unternahmen noch einen kurzen Abstecher zum Theater und zum Skatbrunnen.

Nach einem hervorragenden Abendessen lichteten sich die Reihen, es tauchten die besorgten Ehemänner der beiden Christinen auf um diese zu entführen. Auch Rüdiger und Bernd mussten sich bereits verabschieden, da sie noch einen weiten Heimweg hatten.
Der harte Kern, bestehend aus Margitta, Frank, Helmut und den beiden Kläusen hielt in lauer Spätsommernacht bei reichlich Bier und Ramazotti mit mir bis ca. 22:30Uhr die Stellung.
Dann kam Utchen um mich abzutransportieren, vorher aber begleiteten wir die anderen noch bis zum Hotel "Engel".

Ein ebenso fröhlicher wie besinnlicher Abend ging zu Ende, an dem wir auch einstimmig beschlossen hatten, das nächste Treffen nicht wie bisher nach zwei Jahren, sondern bereits wieder im nächsten Jahr abzuhalten. Genauere Infos (wann genau und wo und wer diesmal den Hut auf hat) müssen jetzt diejenigen nachliefern, die bei der Beschlussfassung noch einen klaren Kopf hatten.

Danke für die schönen Stunden und bis zum nächsten Jahr!

Euer Walter

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